Rorsted verteidigt Spitzenposition vor McDermott und Weimer

 

CEO-Ranking: Wirtschaftlicher Erfolg ist der stärkste Image-Treiber

-  Kasper Rorsted (Adidas) führt das CEO-Image-Ranking an, Bill McDermott (SAP) verbessert sich auf den zweiten Platz; Theodor Weimer (Deutsche Börse) hält Platz drei

-  Werner Baumann (Bayer) springt nach erfolgreicher Übernahme von Platz 14 auf Platz sechs

Kasper Rorsted (Adidas) kann seinen medial erfolgreichen Start ins Jahr 2018 auch im zweiten Quartal fortführen und verteidigt die Spitzenposition im Image-Ranking von UNICEPTA. Unter dem Vorstandsvorsitzenden lasse „Adidas die Konkurrenz in den USA hinter sich“, da der Däne „endlich nachhaltig Platz in den Regalen der amerikanischen Sporthändler geschaffen“ habe, goutiert das Handelsblatt. Zusätzlich attestiert das Medium wohlwollend, dass sich „der Sportkonzern 2017 in jeder Hinsicht verbessert und neue Rekorde erzielt“ hat. Die Bild knüpft an dieses Lob an und sieht Rorsted als „Treiber“ der Aktie, die „zeitweise auf ein neues Allzeithoch“ geklettert sei.

Einen deutlichen Schritt nach vorne macht Bill McDermott (SAP), der sich im Vergleich zum Ranking des ersten Quartals vom fünften auf den zweiten Platz des Rankings verbessert. Der US-Amerikaner überzeugt die Journalisten vor allem mit den starken Finanzzahlen des IT-Konzerns. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung konstatiert, dass McDermott „in seiner acht Jahre währenden Amtszeit […] Umsatz, Gewinn und Aktienkurs mehr als verdoppelt“ hat. Das Handelsblatt urteilt, der Vorstandsvorsitzende „hat der SAP-Truppe den Wachstumshunger zurückgegeben mit der ältesten Managementmethode der Welt: Kommunikation, Kommunikation, Kommunikation“.

Theodor Weimer (Deutsche Börse) kann seine Positionierung aus dem vorherigen Ranking verteidigen und hält die dritte Position. Obschon erst seit Anfang Januar Vorstandsvorsitzender, zeichnen die Journalisten das Bild eines fähigen und zur Deutschen Börse gut passenden Vorstandsvorsitzenden. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung lobt, Weimer verstehe es, „die verunsicherten Mitarbeiter mitzunehmen, den brüskierten Finanzplatz Frankfurt für sich zu gewinnen“ und resümiert, dass er „seine Sache seither sehr gut“ macht. Ein ähnliches Urteil fällt das Handelsblatt: Sein Start als Börsenchef sei „gelungen“.

Einen großen Sprung im Ranking von Rang 14 im ersten Quartal auf nun Rang sechs macht Bayer-CEO Werner Baumann nach der letztlich erfolgreichen Übernahme von Monsanto. „Baumann hat geliefert“, konstatiert die Süddeutsche Zeitung. Für die Frankfurter Allgemeine Zeitung ist er der „geschickte Einfädler einer Milliardenfusion“.

Auf den Plätzen vier und fünf landen Carsten Spohr (Lufthansa) und Elmar Degenhart (Continental). Durch Spohr, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung, habe die Lufthansa innerhalb weniger Jahre „die Wende vom Sorgenkind zum Vorzeigekandidaten unter den Dax-Konzernen absolviert.“

Elmar Degenhart, laut Süddeutscher Zeitung, „so etwas wie der schwäbische Messias der Branche“, habe seit seinem Amtsantritt den Konzern aus der Krise und den Aktienkurs in neue Dimensionen geführt.

Für das CEO-Ranking wertete UNICEPTA rund 16.550 Beiträge aus, die von Januar bis Juni 2018 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Smart Media Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

Die UNICEPTA Medienanalyse GmbH ist ein führender globaler Dienstleister für Smart Media Intelligence in den Bereichen Innovations/Digital Consulting, Media Monitoring, Media Analysis und Research/Consulting. Rund 700 Spezialisten in Köln, Berlin, Stuttgart, Shanghai, Krakau und Washington, DC strukturieren den Newsflow – rund um die Uhr, rund um die Welt. Die UNICEPTA bereitet hochrelevante Informationen aus Print- und Online-Medien, TV und Rundfunk sowie Social Media kurzfristig auf. Aus dieser täglichen Arbeit leitet sie vorstandsfähige Analysen und research-basierte Beratungen in Fragen der strategischen Kommunikation ab.

 

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