CEO-Ranking von UNICEPTA:

Gutes Image durch konsequenten Unternehmensumbau

-  Kasper Rorsted (Adidas) verteidigt seinen Spitzenplatz; Stephan Sturm (Fresenius) verbessert sich auf Rang zwei, den er von Rolf Buch (Vonovia) übernimmt.

-  Investitionen, Akquisitionen und Umstrukturierung im Mittelpunkt der Berichterstattung.

 

Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender von Adidas, steht an der Spitze des CEO-Image-Rankings im ersten Halbjahr 2017. Der 55-Jährige, der erst seit Anfang Oktober 2016 die Marke mit den drei Streifen leitet, begeistere die Investoren, schreibt das Handelsblatt. Die Trennung der Fitnessmarke Reebok vom Sportausrüster aus Herzogenaurach sei überfällig gewesen; Rorsted habe diesen Schritt zu Recht angeordnet, befindet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Der Adidas-Chef investiere zudem erfolgreich viele Millionen in Amerika und erobere dort größere Marktanteile, wie das Handelsblatt positiv betont.

Stephan Sturm, der zweitplatzierte im Ranking, habe seit seinem Aufstieg zum Vorstandschef von Fresenius im Juli vergangenen Jahres an das hohe Tempo seines zu Nestlé gewechselten Vorgängers Ulf Schneider angeknüpft und sogleich die zwei größten Übernahmen in der Geschichte des Unternehmens eingefädelt, lobt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Zudem ist Fresenius ausgezeichnet in das Geschäftsjahr gestartet, und Sturm hob zur Vorlage der Quartalszahlen das Gewinnziel des Unternehmens für das laufende Jahr leicht an.

„Vorstandschefs, die ihre Unternehmen konsequent entlang einer klaren Unternehmensstrategie ausrichten und mutig umbauen, erarbeiten sich auch medial ein gutes Standing“, hält Claas Sandrock fest, Managing Partner bei UNICEPTA. „Voraussetzung ist, dass der CEO gegenüber allen Stakeholdern stringent seine Linie kommuniziert.“

Das trifft auch auf Joachim Wenning zu, ein Neueinsteiger in die Top 10. Der Vorstandsvorsitzende von Munich RE erreicht auf Anhieb Platz vier. Er ist erst seit April dieses Jahres CEO des Versicherers. Das Manager Magazin bezeichnet ihn als „schnörkellos, direkt und ohne falsche Sentimentalitäten“. Joe Kaeser (Siemens) und Elmar Degenhart (Continental) belegen wie auch im ersten Quartal die Plätze fünf und sechs. Kaeser habe Durchschlagskraft, weil er allgemein anerkannt ist, so die Börsen-Zeitung. Niemand zweifle ernsthaft daran, dass er auch weiter an der Spitze des Konzerns bleibt, schreibt die Frankfurter Rundschau. Continental profitierte im ersten Halbjahr weiter vom Boom der Autobranche, was Umsatz und operatives Ergebnis stärker als erwartet antrieb. Die guten Ergebnisse sorgen auch für ein positives Image von Konzernchef Degenhart.

Für das CEO-Ranking wertete UNICEPTA knapp 17.000 Beiträge aus, die zwischen Januar und Ende Juni 2017 in deutschen Leitmedien sowie der Ney York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Monitoring-, Analyse- und Kommunikationsdienstleister kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.    

Über UNICEPTA

Die UNICEPTA Medienanalyse GmbH ist ein führender globaler Dienstleister für Smart Media Intelligence in den Bereichen Innovations/Digital Consulting, Media Monitoring, Media Analysis und Research/Consulting. Rund 700 Spezialisten in Köln, Berlin, Stuttgart, Shanghai, Krakau und Washington, DC strukturieren den Newsflow – rund um die Uhr, rund um die Welt. Die UNICEPTA bereitet hochrelevante Informationen aus Print- und Online-Medien, TV und Rundfunk sowie Social Media kurzfristig auf. Aus dieser täglichen Arbeit leitet sie vorstandsfähige Analysen und research-basierte Beratungen in Fragen der strategischen Kommunikation ab.

 

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