Rorsted mit bestem Image vor Spohr und Weimer


Medien loben wirtschaftlich erfolgreiche CEOs, die eine klare Strategie verfolgen

-  Kasper Rorsted (Adidas) verteidigt die Spitzenposition; Carsten Spohr (Deutsche Lufthansa) landet auf dem 2. Platz; Theodor Weimer (Deutsche Börse) steigt auf Platz 3 ein

-  Lob für starke Unternehmenszahlen als Ergebnis der strategischen Klarheit von CEOs

Kasper Rorsted (Adidas) startet medial erfolgreich ins Jahr 2018 und verteidigt im ersten Quartal erneut seine Spitzenposition im Image-Ranking von UNICEPTA. Der CEO überzeugt die Journalisten vor allem mit starken Ergebnissen: Das anhaltende Wachstum bei Umsatz und Gewinn, gekoppelt mit der Erhöhung der operativen Marge im vergangenen Jahr, treiben das Medienimage des CEO positiv. Adidas habe so viel Geld, dass Rorsted nun für drei Milliarden Euro eigene Aktien zurückkaufe, bemerkt der Focus. Rorsted, laut Manager Magazin der „momentan erfolgreichste Topmanager Deutschlands“, habe eine lässige Attitüde und passe sich seinen Aufgaben an wie kein zweiter. Baustellen im Unternehmen erkennt der Däne laut Süddeutscher Zeitung und reagiert mit passenden strategischen Plänen.

Carsten Spohr, der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, verbessert sich im Vergleich zum Jahresranking 2017 auf den zweiten Platz (vorherig Position 5). Die Journalisten betonen die rundum gute Verfassung der Lufthansa. Die Börsen-Zeitung sieht den Grund dafür darin, dass „Spohr im Jahr 2017 fast alles zu gelingen“ schien: Aktienkurs gesteigert, Rekordergebnis eingefahren, Streiks der Piloten beendet. Mit Blick auf diese Erfolge sei die Verlängerung von Spohrs Vertrag „Anerkennung für die harte Arbeit“, so das Handelsblatt.

Theodor Weimer, seit Anfang Januar Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse, steigt bei seinem Debut im Ranking auf dem dritten Platz ein. Sein Amtsantritt ist ein starker Treiber der Berichterstattung – neben ersten strategischen Entscheidungen steht seine Person im Vordergrund. Weimer, der laut Börsen-Zeitung mit großem Ehrgeiz angetreten sei und sich keine lange Eingewöhnungsphase gönne, forme den Konzern bereits nach seinen Vorstellungen um. Der neue CEO erhält außerdem viel Anerkennung für die Art der Amtsübernahme. Er verkörpere den gewünschten Imagewandel der Deutschen Börse mit jeder Faser seines Körpers und grenze sich mit seinem fast schon kumpelhaften Ton von seinen Vorgängern ab, lobt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Auf den Plätzen vier und fünf folgen Elmar Degenhart (Continental) und Bill McDermott (SAP). Unter Degenhart habe sich Continental von der „Reifenbude“ zum „Hightechladen“ emporgeschwungen lobt das Manager Magazin. In den vergangenen Jahren wurden wiederholt Umsatz und Gewinn gesteigert, das Handelsblatt spricht sogar von einem der spektakulärsten Turnarounds der deutschen Unternehmensgeschichte.
Bill McDermott, der von der WirtschaftsWoche als notorisch optimistisch beschrieben wird, erregt mit der Ankündigung einer Verdreifachung des Börsenwerts Aufsehen. Die Journalisten zeichnen das Bild eines hungrigen, erfolgreichen Managers, unter dem sich SAP zu einem zukunftsorientierten Player entwickelt hat.

Für das CEO-Ranking wertete UNICEPTA rund 8.200 Beiträge aus, die von Januar bis März 2018 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Smart Media Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.



Über UNICEPTA

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