„Bei der Digitalisierung geht es um die Zukunftsfähigkeit künftiger Generationen“


Interview mit Philipp Schindera,
Leiter Unternehmenskommunikation Deutsche Telekom AG


Herzlichen Glückwunsch zum "Thought Leadership Award 2017". Warum sind das Thema Digitalisierung und ihre Auswirkungen so zentral für die Telekom?

Für die Telekom stecken in der Digitalisierung und den Geschäftsmodellen, die damit möglich werden, große Wachstumspotenziale. Außerdem können wir Unternehmen anderer Industrien bei der Transformation unterstützen und unser Geschäft damit langfristig auf eine breitere Basis stellen.

Warum ist es wichtig nicht nur die eigene Geschäftsstrategie zu kommunizieren, sondern auch stark in den gesellschaftlichen Dialog einzutreten?
Es geht beim Thema Digitalisierung um weit mehr als um den Aufbau neuer Infrastruktur. Es geht um die Zukunftsfähigkeit künftiger Generationen. Das ist eine gesellschaftliche Aufgabe, die aktiv gestaltet werden muss. Wir sind mehr als irgendein Unternehmen, das die Gesellschaft mit Infrastruktur versorgt. Wir wollen der vertrauenswürdige Begleiter der Menschen sein und das beginnt damit, dass wir in einen offenen Dialog um die Chancen aber auch die Risiken der Digitalisierung treten.

Man hat den Eindruck, Tim Höttges hat Spaß daran, in den Dialog mit verschiedensten Stakeholdern einzutreten. Ist das so oder war harte Überzeugungsarbeit nötig?
Nein, denn das Thema der digitalen Verantwortung treibt ihn schon seit längerem um. Von daher hat er unsere Idee und das Konzept dahinter sofort aufgenommen. Er hat Spaß an der Rolle des Interviewers und daran, das Thema voranzutreiben.

Im Gegensatz zu vielen anderen Unternehmen ist Digitalisierung bei der Telekom kein alleiniges CEO-Thema sondern wird von weiteren sehr stark sichtbaren Managern besetzt. Warum überlassen Sie das Thema nicht dem CEO allein?
Warum sollten wir? Es ist ein Thema das alle Bereiche des Unternehmens gleichermaßen betrifft. Da kann es keinen exklusiven Themenverantwortlichen geben. Schließlich wünschen wir uns ja einen breiten Dialog zum Thema.

Sie selbst treiben die Digitalisierung der Unternehmenskommunikation voran. Was sind Ihre Ziele für die „Content Factory“?
Die Content Factory ist unsere Antwort auf den digitalen Medienwandel und der Ort, an dem künftig die spannende Geschichte der Telekom gestaltet wird. Hier laufen alle Themen zusammen. Dabei ist  Co-Creation ganz wichtig. Wir wollen möglichst viele Kommunikatoren aus dem ganzen Unternehmen an den Tisch holen und mit allen daran arbeiten, dass wir gemeinsam mehr mit unserer Kommunikation erreichen. Wir werden künftig in der Lage sein, Inhalte sehr viel effizienter zu managen und mehr Wirkung zu erzielen. Und das in Echtzeit, was angesichts der Dynamik der heutigen Medienrealität enorm wichtig ist.


Die feierliche Übergabe des Thought Leadership Awards 2017 von UNICEPTA erfolgt im Rahmen des Internationalen Deutschen PR-Preises am 23. März 2017 in München.

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