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Theodor Weimer mit bestem Image aller DAX 30-CEOs in 2020

  • Top-Manager mit starken Führungsqualitäten und klarer Strategie punkten in der Corona-Krise
  • Theodor Weimer (Deutsche Börse) verteidigt seine Spitzenposition auch im Gesamtranking
  • Stephan Sturm (Fresenius) steigt auf Rang zwei auf. Telekom-Chef Timotheus Höttges erreicht den dritten Platz
  • Niklas Östberg (Delivery Hero) gelingt nach nur vier Monaten im DAX der Sprung in die Top 10

Theodor Weimer gewinnt im Jahr 2020 das UNICEPTA Image-Ranking der DAX 30 CEOs. Der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Börse hatte das Ranking bereits in den ersten drei Quartalen souverän angeführt und seinen Vorsprung auch im vierten Quartal verteidigen können.

Die Medien überzeugt er vor allem mit seinen Führungsqualitäten. „Der Macher von der Börse“, titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung über ihn. „Weimer hört zu, ist interessiert, fasziniert“, so das Blatt voll des Lobes. Die WirtschaftsWoche traut dem Top-Manager zu, sein Unternehmen zukunftsfähig aufzustellen: „Wenn Konzernchef Theodor Weimer demnächst die neue Strategie der Deutschen Börse AG präsentiert, könnte das für die Aktie die Wende einleiten.“ Und das Handelsblatt attestiert dem CEO, dass er im Rahmen der Übernahme der Institutional Shareholder Services (ISS) hält, was er verspricht: „Vorstandschef Theodor Weimer löst damit sein Versprechen ein, die Position der Deutschen Börse im internationalen Wettbewerb durch Übernahme zu stärken.“

Sturm steuert Konzern durch Pandemie, Höttges wird für Diversität und Rhetorik gefeiert

Ein deutlicher Sprung nach vorne gelingt Fresenius-CEO Stephan Sturm. Nach dem dritten Quartal lag er noch auf Platz sieben, im Gesamtranking schafft er es auf den zweiten Rang. Unter Sturms Führung seien die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie nicht so folgenschwer wie zunächst befürchtet. „Wir hatten in Aussicht gestellt, dass es bei Umsatz und Ergebnis nach einem von Lockdowns belasteten zweiten Quartal wieder aufwärts geht. Das haben wir geschafft“, zitiert ihn die Börsen-Zeitung. Den einstimmigen Beschluss, dass sein Vertrag bei dem Healthcare-Unternehmen um weitere fünf Jahre verlängert wird, goutieren die Journalisten.

Ebenfalls aufs Treppchen schafft es Timotheus Höttges, Chef der Deutschen Telekom. Er hat sich nach dem dritten Quartal von Rang fünf auf drei verbessert. „Der neue Mr. Vielfalt“ nennt ihn das Handelsblatt, nachdem er von der Initiative BeyondGenderAgenda für seinen Einsatz für Diversität als Personality of the Year ausgezeichnet wurde. Auch seine rhetorischen Fähigkeiten werden in den Medien positiv hervorgehoben. „Der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache schwärmt in den höchsten Tönen“ von Höttges, weiß die Frankfurter Allgemeine Zeitung zu berichten. Von allen 30 DAX-Chefs sei es ihm „mit Abstand am besten gelungen, sich auf das neue Format der Online-Hauptversammlung einzustellen. […] Bei Höttges habe die ganze Inszenierung gestimmt, nicht nur der Vortrag.“

Wenning und Winkler mit Optimismus trotz Corona

Als „pragmatisch, unkonventionell und offen“ beschreibt das Handelsblatt Joachim Wenning, Vorstandsvorsitzender von Munich Re, der den vierten Platz erreicht. In der Börsen-Zeitung betont er, dass sein Unternehmen bislang sicher durch die Corona-Krise gekommen ist: „Unser Unternehmen erhält keine staatlichen Zuwendungen, beteiligt Aktionäre fortgesetzt am Geschäftserfolg und lebt Fürsorge für die Mitarbeiter, ein unabdingbarer Schutz vor coronabedingter Kurzarbeit und Arbeitslosigkeit.“

Der Wiedereinstieg ins CEO-Image-Ranking der DAX30 gelingt Reiner Winkler, Chef von MTU Aero Engines: Im Gesamtranking steht er auf Platz fünf. In der Welt äußert er sich vorsichtig optimistisch über die Situation der Luftfahrtbranche in der Post-Corona-Zeit: „Winkler verwies darauf, dass beispielsweise in China der Inlandsflugverkehr bereits wieder das Vor-Corona-Niveau erreicht hat.“ Sollte es zu einem neuen Hochlauf kommen, „reden wir dann allein bei uns von mehreren Hundert Ingenieuren, die wir zusätzlich brauchen“, zitiert ihn die WirtschaftsWoche.

Neu im DAX – neu im Image-Ranking: Niklas Östberg

Auf den weiteren Rängen folgen Christian Klein (SAP, Platz sechs) und Carsten Knobel (Henkel, Platz sieben). Erstmals ins Ranking steigt Niklas Östberg (Delivery Hero) auf Platz acht ein. Seit dem DAX-Aufstieg von Delivery Hero Ende August gelang es dem Schweden, sich ein medial positiv bewertetes Profil zu erarbeiten. Der Betreiber von Online-Bestellplattformen zählt zu den Gewinnern in der Corona-Pandemie. Östberg könne seine Prognosen sogar leicht anheben, berichtet das Handelsblatt. „Bislang sieht es so aus, dass Konzernchef Niklas Östberg diese Dynamik gut im Griff hat.“ Zudem fruchten die Expansionsvorhaben des Konzerns fruchten: In der Börsen-Zeitung spricht Östberg von einem „sehr ermutigenden Start“ in Japan. Komplettiert wird das Ranking von Oliver Bäte (Allianz) auf Platz neun und Oliver Zipse (BMW) auf Platz zehn.

Für das CEO-Ranking wertete UNICEPTA rund 16.600 Beiträge aus, die von Januar bis November 2020 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal, dem Economist, der Financial Times und der Neuen Zürcher Zeitung erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein globaler Anbieter für Media & Data Intelligence mit Schwerpunkt auf Analytics & Insights, Media Monitoring sowie digitales Informationsmanagement. Als Innovationsführer liefert UNICEPTA beste Erkenntnisse für wichtige Entscheidungen: Smart insights. Strong performance. Mit AI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Die hochwertigen Analysen und Insights dienen global agierenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Washington DC und Zürich. 

 

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