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jan

2021

News

Mario Greco, CEO von Zurich Insurance, hat 2020 das beste Image unter Schweizer CEOs

  • Mario Greco, CEO von Zurich Insurance, gewinnt das Schweizer CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung. Besonders im zweiten Halbjahr 2020 überzeugt Greco mit starker medialer Präsenz und hohen Imagewerten.
  • Jan Jenisch (LafargeHolcim) landet auf dem zweiten Platz, gefolgt von Albert M. Baehny, der bis November Interims-CEO von Lonza war. Beiden gelingt es, ihre Imagewerte im letzten Quartal 2020 zu steigern.
  • Für das Ranking hat das Media-Intelligence-Unternehmen UNICEPTA die mediale Präsenz der CEOs aller Schweizer Unternehmen im SMI sowie von Coop, Glencore, Migros, SBB und der Schweizerischen Post analysiert.

Etwas überraschend gewinnt Mario Greco das Image-Ranking unter den Schweizer CEOs im Jahr 2020, das in der Sonntagszeitung veröffentlicht wurde. Nachdem der Zurich-Chef im zweiten Quartal noch an der erforderlichen medialen Präsenzhürde scheiterte, gelingt ihm durch eine höhere Sichtbarkeit und gute Imagewerte im zweiten Halbjahr 2020 zunächst der Wiedereinstieg ins Ranking und dann der Sprung an die Spitze.

Die Finanz und Wirtschaft zeichnet das Bild eines Managers, der stetig in höhere Aufgaben reingewachsen sei. In einem Interview mit der Sonntagszeitung positioniert Greco das Engagement seines Unternehmens während der Corona-Pandemie. Durch den Zurich-Solidaritätsfonds hätten auch jene Kunden Zahlungen erhalten, die in ihren Policen eine Pandemie-Deckung explizit ausgeschlossen haben. „Fast alle Kunden waren mit diesen Zahlungen sehr zufrieden und haben sich bei Zurich bedankt.“ Die NZZ am Sonntag sieht den „erfolgreichen CEO des Versicherungskonzerns“ gar als möglichen Nachfolger von Axel Weber als Verwaltungsratspräsident der UBS.

Jan Jenisch (LafargeHolcim) und Albert M. Baehny (Lonza) setzen Erfolgskurs fort

Platz zwei des CEO-Image-Rankings 2020 belegt Jan Jenisch. Auch im vierten Quartal betonen die Medien den Erfolgskurs des LafargeHolcim-Chefs. „Unter seiner Leitung hat sich der Umsatz des führenden Anbieters von Spezialchemikalien für den Bau verdreifacht und der Gewinn verdoppelt“, bilanziert Le Temps. Das führt auch zu steigender Attraktivität des Unternehmens am Aktienmarkt. „Der Zementhersteller LafargeHolcim bietet gute Chancen“, urteilt Finanz und Wirtschaft. „CEO Jan Jenisch leistet hervorragende Arbeit.“

Die Top 3 komplettiert Albert M. Baehny, dessen Tätigkeit als Interims-CEO bei Lonza zum 1. November 2020 endete. Er bleibt jedoch Verwaltungsratspräsident des Chemiekonzerns. Noch kurz vor Übergabe der Geschäftsführung an Pierre-Alain Ruffieux urteilte die Sonntagszeitung, dass Baehny dem Konzern immer mehr seinen Stempel aufdrücke. „Die Produktion läuft auf Hochtouren, die Anlagen sind ausgelastet. Volle Auftragsbücher versprechen anhaltendes, prozentual zweistelliges Wachstum.“ Unter Baehnys vorübergehender Leitung habe sich das Unternehmen „absolut konkurrenzfähig“ positioniert. Abgelöst wurde Baehny von Pierre-Alain Ruffieux, der bisher bei Roche tätig war.

Björn Rosengren will mehr Frauen in Führungspositionen, Lob zum Abschied für Sergio Ermotti

ABB-Chef Björn Rosengren, der Sieger der vergangenen drei Rankings, schließt das Jahresranking auf dem vierten Rang ab. Rosengren hat kontant hohe Imagewerte, die sich allerdings im Vergleich zu Greco, Jenisch und Baehny nicht weiter erhöht hatten. Journalisten goutieren seine Forderung, den Frauenanteil in den Chefetagen zu verdoppeln. Damit leiste das Unternehmen auch „einen Beitrag zur Verbesserung der geschäftlichen Performance“, zitiert ihn die Aargauer Zeitung. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung beschreibt Rosengren als „eifrigen Portfoliomanager, der sich zügig von Geschäften trennt, die nicht in sein strategisches Konzept passen.“

Den vierten Platz teilt sich Rosengren mit Nestlé-CEO Ulf Mark Schneider. Die Handelszeitung schreibt, dass das Unternehmen unter Schneiders Führung kaum wiederzuerkennen sei: „Der Koloss ist agiler und innovativer, Nachhaltigkeitsthemen haben einen festen Platz auf der Agenda.“ Auch die Finanz und Wirtschaft stimmt in das Loblied ein. „CEO Mark Schneider hat den Multi geschickt auf Wachstumskurs gebracht. Jetzt gilt es, den Gewinn zu steigern. Das wird gelingen“, ist sich das Blatt sicher.

Auf den weiteren Plätzen folgen Vincent Ducrot (SBB, Platz sechs), Thomas Gottstein (Credit Suisse, Platz sieben), Fabrice Zumbrunnen (Migros, Platz acht) und Vasant Narasimhan (Novartis, Platz neun). Den Abschluss des Jahresrankings bildet eine weitere Doppelplatzierung: Joos Sutter (Coop) und Ex-UBS-Chef Sergio Ermotti, der zum 1. November 2020 aus dem Amt schied. Der Abschied wurde medial versüßt: „Ermotti war Feuerlöscher. Retter in der Not, Baumeister einer neuen, solideren UBS“, bilanziert der Blick. Und auch für die NZZ am Sonntag ist sein Abgang ein Verlust. „Wir brauchen mehr Ermottis“, titelt das Blatt abschließend.

Für das CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung wertete UNICEPTA 2.380 Beiträge aus, die von Januar bis Dezember 2020 in schweizerischen Leitmedien sowie dem Spiegel, der FAZ, dem Handelsblatt, der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „SMI-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller SMI-CEOs (plus Schweizerische Post, SBB, Coop, Glencore und Migros) sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

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