18

apr

2021

News

Johannes Teyssen verabschiedet sich von E.ON mit bestem Image aller DAX 30-CEOs

  • Johannes Teyssen (E.ON) und Rolf Martin Schmitz (RWE) auf den Plätzen eins und zwei, die beide ihre Posten nach dem ersten Quartal räumen, werden von den Medien mit viel Lob verabschiedet. 
  • Christian Klein (SAP) erreicht im Image-Ranking den dritten Rang, gefolgt von Kaper Rorsted (Adidas). Neue Strategien erweisen sich als Image-Treiber.
  • Dem neuen Siemens-Chef Roland Busch gelingt der Einstieg in die Top 10.

Medial erfolgreicher Abschied: An der Spitze des CEO-Image-Rankings der DAX 30 von UNICEPTA stehen zwei Top-Manager, deren Abschied aus ihren Ämtern nach dem ersten Quartal von den Medien mit viel Lob begleitet wurde. Johannes Teyssen auf Rang eins, der über zehn Jahre Deutschlands größten Energiekonzern E.ON leitete, wird in den Medien dafür gefeiert, ein „gut bestelltes Haus“ an seinen Nachfolger Leonhard Birnbaum übergeben zu haben. Das Handelsblatt hebt hervor: „Operativ ist der Gewinn deutlich gestiegen, soll in diesem Jahr weiter klettern – und sogar der größte Problemfall, die britische Vertriebstochter, scheint gelöst.“ Die Süddeutsche Zeitung zitiert Teyssen mit den Worten: „Wir sind das beim Konzernumbau versprochene, stabile Unternehmen.“

Im Image-Ranking folgt auf Teyssen der bisherige RWE-Chef Rolf Martin Schmitz, der ebenfalls zu Ende März seinen Posten räumte. „Vom Dino des Jahres zum grünen Riesen“ titelt Die Welt. Neben den unerwartet hohen Milliardengewinn für RWE, mit dem sich Schmitz in den Ruhestand verabschiede, betont das Blatt, dass keiner seiner Vorgänger das Unternehmen „so grundlegend und nachhaltig“ prägte und transformierte wie Schmitz. „Nicht viele Vorstandschefs haben „ihren“ Konzern in so kurzer Zeit so grundlegend umgebaut wie Rolf Martin Schmitz in seinen fünf Jahren an der RWE-Spitze. Dass ihm Energiewende und Klimaschutz kaum ein andere Wahl ließen, schmälert seine Leistung keineswegs.“, heißt es dazu in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.  

 

Christian Klein (SAP) und Kasper Rorsted (Adidas) werden für ihre Strategie medial gelobt

Komplettiert wird die Top 3 von SAP-Chef Christian Klein, der das Gesamtranking 2020 auf Platz sechs abschloss. Der Spitzenmanager punktet bei den Medien mit seiner Strategie während der Corona-Pandemie. Die Financial Times verweist auf das neue Produkt „Rise with SAP“, mit dem Kunden zum Wechsel in die Cloud überzeugt werden sollen. Die Börsen-Zeitung hebt hervor, dass er in den neun Monaten, in denen er den Konzern allein führe, trotz Corona-Lockdown viel in Bewegung gebracht habe.

Mit der Vorstellung seiner neuen Fünfjahresstrategie, die den Fokus auf Digitalität und Nachhaltgkeit legt, gelingt adidas-Chef Kasper Rorsted der Wiedereinstieg in die Top 10 des CEO-Image Rankings. Rorsted stehe für „Internationalität und bringt viel Erfahrung mit“ hebt das Manager Magazin positiv hervor. Zudem profitiert er von den gestiegenen Online-Umsätzen des Sportartikelherstellers während der Corona-Krise.

 

Roland Busch (Siemens) neu im Ranking

Auf Platz fünf im Image-Ranking der DAX 30 CEOs wird Joachim Wenning (Munich Re) geführt. Der promovierte Volkswirt strahle nach außen „eine Abgeklärtheit und Gelassenheit aus“ und habe eine „ruhige Hand in unruhigen Zeiten“, beschreibt ihn die Börsen-Zeitung.

Auf den weiteren Rängen folgen Christian Sewing (Deutsche Bank, Platz sechs) und Niklas Östberg (Delivery Hero, Platz sieben), der sich im Vergleich zum vierten Quaral 2020 um einen Rang verbesserte. Roland Busch, seit Februar 2021 Vorstandsvoritzender von Siemens, gelingt der Einstieg ins CEO-Image-Ranking auf Platz acht. Die Medien goutieren den gelungenen Übergang von Joe Kaser, der dem Konzern über sieben Jahre vorstand. Oliver Bäte (Allianz) auf Platz neun und Theodor Weimer (Deutsche Börse) auf Platz zehn vervollständigen die Top 10 des Image-Rankings nach dem ersten Quartal 2021.

 

Für das CEO-Ranking wertete UNICEPTA rund 4.052 Beiträge aus, die von Januar bis März 2021 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal, dem Economist, der Financial Times und der Neuen Zürcher Zeitung erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein globaler Anbieter für Media & Data Intelligence mit Schwerpunkt auf Analytics & Insights, Media Monitoring sowie digitales Informationsmanagement. Als Innovationsführer liefert UNICEPTA beste Erkenntnisse für wichtige Entscheidungen: Smart insights. Strong performance. Mit AI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Die hochwertigen Analysen und Insights dienen global agierenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Washington DC und Zürich. 

 

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