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apr

2022

News

Image-Ranking: ABB-Chef Björn Rosengren verteidigt im ersten Quartal 2022 den Spitzenplatz

  • Nach dem Jahressieg 2021 erreicht Björn Rosengren, Vorstandsvorsitzender von ABB, auch im ersten Quartal 2022 den Spitzenplatz im CEO-Image-Ranking. Unter seiner Führung steigert das Unternehmen seine Profitabilität.
  • Mario Greco von Zurich Insurance belegt Platz zwei. Ihm wird ein wesentlicher Anteil am Glanzergebnis des Versicherers zugeschrieben. Auf dem dritten Platz folgt UBS-Chef Ralph Hamers, der die Traditionsbank in neue Höhen führt.
  • Den vierten Platz teilen sich Vincent Ducrot (SBB) und Roberto Cirillo (Schweizer Post), die beide mit Sparmaßnahmen kämpfen.

Björn Rosengren, Vorstandsvorsitzender von ABB, gewinnt im ersten Quartal 2022 das CEO-Image-Ranking, das in der SonntagsZeitung veröffentlicht wurde. Für die Liste hat UNICEPTA die mediale Präsenz der CEOs aller Schweizer Unternehmen im SMI sowie von Coop, Glencore, Migros, SBB und der Schweizerischen Post analysiert. Gegenüber dem Vorjahr stieg der ABB-Umsatz 2021 um 20,2 Prozent, wobei vor allem die Steigerung der Profitabilität markant sei, so Finanz und Wirtschaft. „Die Rosengren-Kur zahlt sich aus“, titelt das Blatt entsprechend. Rosengren sei es gelungen, „die komplexe Maxistruktur des Konzerns“ aufzubrechen. Zudem sei man bei der Annahme von Aufträgen wählerischer geworden. „Nach Drehbuch verläuft auch die Separierung der Division E-Mobility“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Die Sparte solle noch in diesem Sommer als eigenständige Einheit an die Schweizer Börse gebracht werden. Das Geschäft mit Ladestationen, welches Rosengren als „unsere Wachstumsmaschine“ bezeichnet (NZZ), erhalte damit mehr Aufmerksamkeit.

 

Zurich Insurance verbessert Geschäftslage, Partystimmung bei der UBS

Auch der Zweitplatzierte glänzt mit guten Zahlen. Mario Greco, Group CEO der Zurich Insurance, habe in seiner bisherigen Amtszeit gemeinsam mit dem Managementteam „die Geschäftslage in steten Schritten verbessert“, schreibt Finanz und Wirtschaft. Seitdem gelte der Konzern als „der Versicherer mit perfekter Erfolgsformel.“ Auch für das laufende Jahr zeigt sich Greco optimistisch: „Er habe volles Vertrauen, dass Zurich die Ziele für 2022 erreichen oder übertreffen werde“, zitiert ihn die Neue Zürcher Zeitung.

Wieder neu im Ranking vertreten ist UBS-Chef Ralph Hamers auf dem dritten Platz. Die Entwicklung der traditionsreichen Großbank unter seiner Führung wird medial geradezu bejubelt. „Flut bei UBS, Flaute bei CS“ titelt die Handelszeitung angesichts außerordentlicher Zahlen – nicht ohne Verweis auf die desaströse Lage bei Haupt-Wettbewerber Credit Suisse. Hamers konnte für das vergangene Geschäftsjahr die besten Zahlen seit 2006 präsentieren, ein Reingewinn von 7,5 Milliarden Dollar. Auch bei der Entwicklung der Aktien läuft es rund: „In einem Jahr haben sie sich um 36 Prozent verteuert, seit Jahresanfang trotz Marktturbulenzen um ein Zehntel“, fasst Finanz und Wirtschaft zusammen. So kann der Blick nur folgendes Fazit ziehen: „Während bei der CS ein Skandal den anderen jagt, herrscht bei Nachbarin UBS Partystimmung.“

 

Ducrot kämpft mit Sparmaßnahmen bei der Bahn, Cirillo mit Reformplänen für die Post

Den Abschluss des Rankings bildet eine Doppelplatzierung. Vincent Ducrot rangiert im ersten Quartal auf Platz vier. Der SBB-Chef hat mit Sparzwang zu kämpfen und will deshalb vor allem in der Verwaltung abspecken. Auch Investitionen müssen zurückgefahren oder verschoben werden, berichtet der Blick. „Wir drehen jeden Franken zweimal um, schauen jede Ausgabe ganz genau an“, lässt sich Ducrot zitieren, stellt aber dennoch klar: „Wir wollen eine Bahn für alle sein.“

Sein Kollege Roberto Cirillo von der Schweizer Post, ebenfalls auf dem vierten Platz, hat immer noch mit einer Debatte über die Zukunft der Post zu tun. Er positioniert sich klar gegen eine vorgeschlagene Streichung der A-Post aus dem Katalog der Grundversorgung. Das sei keine Option, sagt Cirillo in der Basler Zeitung. Der Tessiner gilt als erfahren und scheut sich nicht, Reformvorschläge der Politik kritisch zu hinterfragen oder gar offen zu kritisieren.

 

Für das CEO-Image-Ranking der SonntagsZeitung wertete UNICEPTA 327 Beiträge aus, die von Januar bis März 2022 in schweizerischen Leitmedien sowie dem Spiegel, der FAZ, dem Handelsblatt, der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „SMI-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller SMI-CEOs (plus Schweizerische Post, SBB, Coop, Glencore und Migros) sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

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