18

juli

2022

News

Halbjahressieger 2022: ABB-Chef Björn Rosengren erneut mit bestem Image der Schweizer CEOs

  • Björn Rosengren verharrt nach dem ersten Halbjahr 2022 auf dem Spitzenplatz im CEO-Image-Ranking der SonntagsZeitung. Dass er den Automatisierungstechnikkonzern ABB wie ein Portfoliomanager führt, kommt bei den Aktionären gut an
  • Platz zwei belegt Roberto Cirillo, CEO der Schweizer Post, der auf der Suche nach neuen Geschäftstätigkeiten ist. UBS-Chef Ralph Hamers punktet bei den Zukunftsthemen Nachhaltigkeit und Digitalisierung und erreicht damit den dritten Platz
  • Vincent Ducrot (SBB) bleibt auf Platz vier. Neu im Ranking ist Fabrice Zumbrunnen (Migros) auf Rang fünf. Er macht mit Umstrukturierungen von sich reden

Auch zur Halbjahresbilanz 2022 ein bekanntes Bild beim Schweizer CEO-Image-Ranking, das in der SonntagsZeitung veröffentlicht wurde: Björn Rosengren, Vorstandsvorsitzender von ABB, belegt erneut den ersten Platz. Für die Liste hat UNICEPTA die mediale Präsenz der CEOs aller Schweizer Unternehmen im SMI sowie von Coop, Glencore, Migros, SBB und der Schweizerischen Post analysiert. Die ABB-Aktionäre „goutieren, dass Rosengren den Industriekonzern wie ein Portfoliomanager führt“, formuliert das Handelsblatt das Erfolgsrezept des schwedischen Topmanagers. „Geschäftsbereiche, die aus seiner Sicht keine Zukunft haben, werden ausgegliedert oder abgestoßen.“ Dass Rosengren diese Strategie konsequent fortsetzt, stellt auch die Frankfurter Allgemeine Zeitung fest: „So soll das Turbolader-Geschäft vollständig abgestoßen werden. Rosengren favorisiert dabei eine Abspaltung über einen Börsengang an der SIX, aber auch ein Verkauf ist noch nicht vom Tisch.“ Den Anlegern jedenfalls gefällt seine Vision. Rosengren genieße „einen fast schon phänomenalen Ruf“, schreibt die Aargauer Zeitung.

 

Ralph Hamers (UBS) treibt Nachhaltigkeit und Digitalisierung voran

Roberto Cirillo steigt auf und belegt Platz zwei im Ranking. Der CEO der Schweizer Post betone bei jeder Gelegenheit, dass der Konzern nicht beim Bund die hohle Hand machen wolle, so die Neue Zürcher Zeitung. „Stattdessen solle die Grundversorgung mittelfristig durch neue Geschäftstätigkeiten querfinanziert werden. Im Fokus steht dabei der 2021 gegründete Bereich Kommunikations-Services.“ Mehrere Firmenübernahmen gehen auf das Konto Cirillos, der als durchsetzungsfähiger und „starker CEO“ (Aargauer Zeitung) gilt.

Keine Veränderung auf Platz drei: UBS-Chef Ralph Hamers treibt mit Nachhaltigkeit und Digitalisierung gleich zwei große Themen der Bankenbranche konsequent voran, wie die Neue Zürcher Zeitung weiß. Damit drückt der Niederländer der Großbank nach anderthalb Jahren im Amt deutlich seinen Stempel auf – mit erfolgreicher Bilanz: In seinem ersten Amtsjahr 2021 erzielte die UBS einen Nettogewinn von 7,5 Milliarden Dollar. „Das ist der höchste Gewinn seit 15 Jahren“, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

 

Flugtickets bei der Bahn, kein Alkohol mehr bei Migros

Auch Platz vier bleibt unverändert, wenngleich das positive Image von Vincent Ducrot (Schweizerische Bundesbahnen) bei seinen Mitarbeitern ins Wanken gerät. „Seit seinem Amtsantritt vor zwei Jahren hat der SBB-Chef viel Goodwill für sich in der Belegschaft geschaffen. Jetzt jedoch droht die Stimmung zu kippen. Vergangene Woche kündigten die SBB Sparmassnahmen an“, berichtet die SonntagsZeitung. Gleichzeitig arbeitet Ducrot an einer Erweiterung des Geschäftsmodells. In Zukunft könnten die SBB in ihren Reisezentren auch Flugtickets und Hotelaufenthalte verkaufen – ein echter Strategiewechsel der Bahn, schreibt die Aargauer Zeitung.

Den Abschluss des Rankings bildet Fabrice Zumbrunnen, Vorstandsvorsitzender der Migros, auf Platz fünf. Beim Einzelhandelsunternehmen stand im vergangenen Quartal vor allem eine viel diskutierte Abstimmung von Delegierten des Genossenschaftsbundes im Fokus: Künftig wird in Migros-Filialen kein Alkohol mehr verkauft. Eine Entscheidung, die zur „Aufräum-Strategie“ Zumbrunnens passt: „So hat er den Onlineshop auf Vordermann gebracht, die Warenhauskette Globus verkauft, die Bücherkette Ex Libris saniert und die Möbelkette Interio abgestossen“, bilanziert der Tages-Anzeiger.

 

Für das CEO-Image-Ranking der SonntagsZeitung wertete UNICEPTA 569 Beiträge aus, die von Januar bis Juni 2022 in schweizerischen Leitmedien sowie dem Spiegel, der FAZ, dem Handelsblatt, der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „SMI-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller SMI-CEOs (plus Schweizerische Post, SBB, Coop, Glencore und Migros) sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein global erfolgreicher Anbieter für Media & Marketing Intelligence. Mit KI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Kurz: UNICEPTA ermöglicht Unternehmen, besser zuzuhören und entsprechende Handlungen abzuleiten. Die Analysen und Insights dienen global agierenden und branchenführenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Sao Paolo, Washington DC und Zürich.

 

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