19

juli

2020

News

Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer verteidigt Spitzenplatz im CEO-Image-Ranking

  • Die Top 5 der Vorstandsvorsitzenden mit dem besten medialen Image des ersten Quartals 2020 behaupten ihre Platzierungen auch nach dem zweiten Quartal
  • Theodor Weimer (Deutsche Börse) wird erneut als starke Führungspersönlichkeit medial sichtbar. Es folgen Joachim Wenning (Munich Re) und Timotheus Höttges (Deutsche Telekom) auf Rang zwei und drei; sie führen ihre Unternehmen sicher durch die Corona-Krise
  • Neueinsteiger im Image-Ranking: Rolf Martin Schmitz (RWE) und Rolf Buch (Vonovia) auf den Plätzen neun und zehn

Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse, führt auch nach der ersten Jahreshälfte das UNICEPTA CEO-Image-Ranking der DAX 30 weiter an. Die Medien unterstreichen wiederholt seine Führungsstärke, durch die er das einst angeschlagene Unternehmen „wieder auf Kurs“ gebracht habe, so die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Unter seinem Management sei die Deutsche Börse wieder „flexibler und innovativer geworden“, befindet die Börsen-Zeitung. So sei es nur logisch, dass sein Vertrag bis 2024 verlängert wurde. Dass sich Weimer durch sein erfolgreiches Wirken als Aufsichtsrat der Deutschen Bank empfehle, wird auch im zweiten Quartal 2020 betont.

Theodor Weimer setzt damit seinen Erfolgskurs im DAX CEO-Image-Ranking fort. Schon 2019 führte er die Top 10 in den ersten drei Quartalen unangefochten an. Im Gesamtranking Ende Dezember wurde er nicht mehr geführt, weil zuletzt die dafür erforderliche Medienpräsenz nicht erreicht wurde.

Munich Re: Sicher durch die Corona-Krise

Auch in Bezug auf die nachfolgenden Platzierungen gibt es nach den ersten sechs Monaten 2020 keine Veränderungen: Joachim Wenning (Munich Re) erreicht erneut den zweiten Platz. Sein gutes Image wird vorwiegend durch sein überzeugendes Management der Corona-Krise getrieben. Das Handelsblatt berichtet, dass sich Wenning nicht beirren lasse und zitiert seinen optimistischen Appell: „Auch wenn die genauen Folgen des Coronavirus zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar sind, eines ist klar: Unser Konzern steht wirtschaftlich stark da.“

Komplettiert wird die Top 3 des Rankings durch Timotheus Höttges (Deutsche Telekom). Die NZZ nennt die überzeugende Entwicklung der Telekom-US-Tochter als einen Grund für Höttges‘ positive Reputation. Das Handelsblatt attestiert ihm Führungskompetenz. In einem Interview mit der Wirtschaftszeitung beschreibt Höttges die Telekom innerhalb der Telekommunikationsindustrie als „so etwas wie der Ackergaul, der den Pflug durch das Feld zieht.“

Zwei Neueinsteiger bilden den Abschluss des Rankings

Auf Platz vier landet Stephan Sturm (Fresenius), der laut manager magazin während der Covid-19-Pandemie sehr konkret mithalf, „dass die Intensivstationen den Ansturm von Kranken bewältigten und genug Narkosemittel verfügbar waren.“ Den fünften Rang nimmt Johannes Teyssen (E.ON) ein. Der Spitzenmanager punktet mit der erfolgreichen Übernahme und Integration von innogy in den Energiekonzern. Außerdem setze er sich laut Börsen-Zeitung dafür ein, „das Format der virtuellen HV [Hauptversammlung; Anm. UNICEPTA] auch künftig beizubehalten.“

Ein leichtes Stühlerücken weist das CEO-Image-Ranking auf den folgenden Plätzen auf: Carsten Knobel (Henkel) verbessert sich auf Platz sechs, Oliver Bäte (Allianz, Platz sieben) tauscht seinen Platz mit Christian Klein (SAP, Platz acht). Insgesamt hat die durchschnittliche Tonalität gegenüber allen Vorstandsvorsitzenden im Zuge der Corona-Krise deutlich abgenommen.

Neu im Ranking vertreten ist Rolf Martin Schmitz (RWE) auf Platz neun. Grund hierfür ist der Wiedereinstieg des Unternehmens in die erneuerbaren Energien, womit Schmitz – so das Handelsblatt – einen „großen Coup“ abgeschlossen habe. Platz zehn und somit das Schlusslicht des Image-Rankings bildet ein weiterer Neueinsteiger: Rolf Buch (Vonovia) profitiert davon, dass sein Unternehmen einen eigenen Bereich Nachhaltigkeit aufgebaut habe und sich zudem als krisenfest erweise. „Unser Geschäft ist glücklicherweise langweilig, stabil und berechenbar“, zitiert ihn die Welt dazu.

Für das CEO-Ranking wertete UNICEPTA rund 9.490 Beiträge aus, die von Januar bis Juni 2020 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal, dem Economist, der Financial Times und der Neuen Zürcher Zeitung erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

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