11

okt

2020

News

DAX30 CEO-Image-Ranking: Theodor Weimer an der Spitze, Christian Klein holt stark auf

  • Deutsche-Börse-Chef Theodor Weimer verteidigt einmal mehr den Spitzenplatz im DAX30 CEO-Image-Ranking. Im Zuge des Wirecard-Skandals plädiert er für drastischere Strafen.
  • SAP-CEO Christian Klein springt auf den zweiten Platz, Joachim Wenning (Munich Re) komplettiert die Top 3. Beide Vorstandsvorsitzenden gewinnen in der Corona-Krise an Profil.
  • Neueinsteiger im Image-Ranking ist Oliver Zipse (BMW) auf Platz zehn.

Theodor Weimer, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Börse, steht seit Anfang 2020 an der Spitze des des UNICEPTA CEO-Image-Rankings der DAX 30. Im dritten Quartal in Folge überzeugt er die Medien mit Kompetenz und Führungsstärke. So betont er in der Börsen-Zeitung, die Ausgaben für Reisen innerhalb der Deutschen Börse „dramatisch reduzieren“ zu wollen. Auch seine Berufung in den Aufsichtsrat von Knorr-Bremse sehen die Medien als Beleg für seine Fähigkeiten als starker Lenker.

Für besondere Aufmerksamkeit sorgte im dritten Quartal Weimers klare Positionierung zum Wirecard-Skandal. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtet von seiner Forderung, „die Strafen für börsennotierte Unternehmen, die Quartalsberichte und Bilanzen verspätet veröffentlichen, drastisch zu erhöhen.“ Weimer sieht die Reputation seines Unternehmens gefährdet. Er stellt sich offensiv der Aufarbeitung und spart dabei auch nicht an Selbstkritik. „Als Börsenchef sieht man mit Verwunderung, wie jemand eine so große Gesellschaft auf Betrug aufbauen konnte. […] Wir können jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern müssen die richtigen Schlüsse ziehen“, zitiert ihn das Handelsblatt.

Klein und Wenning punkten in Corona-Krise

Der größte Sprung nach oben im CEO-Image-Ranking – von Platz acht auf zwei – gelingt SAP-Chef Christian Klein. SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp spart im Handelsblatt nicht mit Lob für den CEO. Klein sei „die beste Wahl, die man treffen konnte“ und verfüge über „eine charismatische Ausstrahlung“. Klein würde das Unternehmen „entscheidend voranbringen.“ Capital attestiert ihm darüber hinaus auch Bescheidenheit: Klein wolle einen Teil seiner erfolgsabhängigen Gehaltsbestandteile spenden.

Erneut aufs Treppchen schafft es Joachim Wenning (Munich Re). Der Vorstandsvorsitzende der Münchener Rückversicherung steuert sein Unternehmen sicher durch die Krise, vor allem mit Blick auf die „finanzielle Solidität des Marktführers“, wie die Börsen-Zeitung feststellt. Wenning halte sein Unternehmen für krisenfest und erachte weitere Maßnahmen nicht für nötig. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung zitiert ihn: „Wir opfern auch keine Arbeitsplätze an die Corona-Krise“.

Oliver Zipse gelingt der Neueinstieg in die Top 10

Henkel-Chef Carsten Knobel verbessert sich um zwei Plätze auf Rang vier. Auch der CEO des Düsseldorfer Unternehmens punktet durch sein Management in der Corona-Krise, wie Die Welt in einem Zitat verdeutlicht: „Wir haben in der Krise keine Kurzarbeit eingeführt oder Staatshilfen beantragt. Und wir haben wegen der Pandemie auch keine Arbeitsplätze abgebaut.“ Der stern stellt zudem einen verstärkten Fokus Knobels auf das Thema Nachhaltigkeit fest: „Zehnmal benutzte Henkel-Chef Carsten Knobel jüngst auf seiner Hauptversammlungsrede das Trendwort.“

Auf Platz fünf landet Timotheus Höttges (Deutsche Telekom), der nach wie vor vom Boom des US-Geschäfts profitiert: „Unter Konzernchef Timotheus Höttges hatte es der Konzern geschafft, das über lange Jahre schwierige US-Geschäft zum wichtigsten Wachstumstreiber zu machen“, schreibt das Handelsblatt.

Die folgenden Plätze werden von Oliver Bäte (Allianz, Platz sechs), Stephan Sturm (Fresenius, Platz sieben), Johannes Teyssen (E.ON, Platz acht) und Rolf Martin Schmitz (RWE, Platz neun) belegt. Neu in den Top 10 vertreten ist BMW-CEO Oliver Zipse auf Rang zehn. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung berichtet, Zipse habe „sich in seinem ersten Jahr als Chef tief reingebissen in die ökologischen Details.“ Für ein positives Echo sorgte sein Vorhaben, bis 2030 Millionen Tonnen an CO2-Emissionen einsparen zu wollen. Zipse habe aufgeräumt, resümmierte ein BMW-Manager in dem Blatt.

Für das CEO-Ranking wertete UNICEPTA rund 14.000 Beiträge aus, die von Januar bis September 2020 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal, dem Economist, der Financial Times und der Neuen Zürcher Zeitung erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

 

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein globaler Anbieter für Media & Data Intelligence mit Schwerpunkt auf Analytics & Insights, Media Monitoring sowie digitales Informationsmanagement. Als Innovationsführer liefert UNICEPTA beste Erkenntnisse für wichtige Entscheidungen: Smart insights. Strong performance. Mit AI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Die hochwertigen Analysen und Insights dienen global agierenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Washington DC und Zürich.

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Kontakt

UNICEPTA GmbH
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