19

juli

2021

News

Bundesbahn-Chef Vincent Ducrot verteidigt Spitzenplatz im CEO-Image-Ranking

  • Vincent Ducrot, der CEO der Schweizerischen Bundesbahnen, gewinnt auch im zweiten Quartal das Schweizer CEO-Image-Ranking der SonntagsZeitung. Die Bilanz nach einem Jahr im Amt fällt positiv aus.
  • Glencore-Chef Ivan Glasenberg hält zum Ende seiner Amtszeit den zweiten Platz und punktet mit Klimaschutzzielen. Holcim-CEO Jan Jenisch steigt auf und rangiert auf dem dritten Platz.
  • Die Vorstandsvorsitzenden der unteren Plätze im Ranking sehen sich allerdings verstärkt Kritik ausgesetzt.

Vincent Ducrot, Chef der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), verteidigt im zweiten Quartal 2021 seinen Spitzenplatz im CEO-Image-Ranking, das in der SonntagsZeitung veröffentlicht wurde. Er führt damit wiederholt die Liste an, für die UNICEPTA die mediale Präsenz der CEOs aller Schweizer Unternehmen im SMI sowie von Coop, Glencore, Migros, SBB und der Schweizerischen Post analysiert hat. Die Bilanz nach mehr als einem Jahr im Amt fällt durchweg positiv aus. Ducrot habe die Betriebskultur zum Besseren verändert, alleine dadurch, dass er ein „Bähnler“ sei, resümiert die Basler Zeitung. Der Tages-Anzeiger ergänzt: „Die Angestellten waren plötzlich zufriedener und motivierter. Und vor allem: Das Vertrauen in die Führung wuchs stark an.“ Eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung, die Ducrots Reputation schon im ersten Quartal stärkte, hallt immer noch positiv nach.

 

Glasenberg (Glencore) punktet zum Abschied, Jenisch (Holcim) strukturiert Unternehmen um

Auch auf dem zweiten Platz gibt es zur Halbzeit keine Veränderung. Glencore-Chef Ivan Glasenberg, der zum 1. Juli das Zepter an Gary Nagle weiterreichte, punktet mit den dezidierten Klimaschutzzielen des Unternehmens. Um fünf Prozent sei im vergangenen Jahr das Ziel bei der CO2-Reduktion übertroffen worden. „Und CEO Ivan Glasenberg […] will sogar noch klimafreundlicher werden“, so Finanz und Wirtschaft. Glencore sei bereit, „den Übergang zu einer kohlenstoffarmen Wirtschaft zu unterstützen und sein Ziel zu verwirklichen, bis 2050 klimaneutral zu sein“, zitiert das Wall Street Journal Ex-CEO Glasenberg.

Auf Platz drei verbessert sich Jan Jenisch, Vorstandsvorsitzender des seit 8. Juli offiziell als Holcim firmierenden Baustoffproduzenten (zuvor LafargeHolcim). Gelobt wird Jenisch für seine massiven Umstrukturierungsmaßnahmen, die nun in einer neuen Gruppenidentität münden. „Die Zementproduktion soll nachhaltiger werden, zudem sollen andere Standbeine mit höherer Kapitalrendite gestärkt werden“, schreibt Finanz und Wirtschaft. Resultat: Der Zementhersteller erzielte das beste Erstquartalsergebnis seiner Geschichte. „Der Umbau des Konzerns durch CEO Jan Jenisch scheint langsam zu greifen“, ergänzt Finanz und Wirtschaft.

Björn Rosengren verbessert sich auf Platz vier. „Seit Antritt des neuen CEO hat sich ABB fundamental gewandelt. Und die Aktien heben ab“, so Finanz und Wirtschaft. Das Konzept des sich als aktiven Portfoliomanager verstehenden Unternehmenschefs scheint zu fruchten. Ihm folgt auf Platz fünf Ulf Mark Schneider, Chef von Nestlé, der ebenfalls mit einem Konzernumbau beschäftigt ist. Hierfür erhält Schneider viel Anerkennung: „Aktienanalytiker loben sein Wirken. Die Anleger bringen ihm grosses Vertrauen entgegen“, so die Neue Zürcher Zeitung.

 

Thomas Gottstein in der Krise, aber für die Credit Suisse unerlässlich

Auf den weiteren Plätzen folgen Roberto Cirillo (Schweizer Post, Platz sechs), Severin Schwan (Roche, Platz sieben) und Urs Schaeppi (Swisscom, Platz acht). Thomas Gottstein schafft den Einstieg ins Ranking auf Platz neun, obwohl sich die Credit Suisse nach der Pleite der Vermögensanlagegesellschaft Archegos zurzeit in einer Krise befindet. Zwar werde Gottstein für die Verluste von Archegos mitverantwortlich gemacht, so der Tages-Anzeiger. Dennoch spricht der neue Verwaltungsratspräsident António Horta-Osório Gottstein sein Vertrauen aus, berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Die Suche nach einem neuen Konzernchef sei das Letzte, was die Credit Suisse jetzt gebrauchen könne, schreibt der Blick. Thomas Gottstein sei im Moment unerlässlich für die Bank.

Den Abschluss des Rankings bildet eine Doppelplatzierung, die ebenfalls nicht frei von Kritik ist. Nick Hayek, CEO von Swatch, kämpft darum, den Umsatz „möglichst nahe an das Vorkrisenniveau“ zurückzuführen, so Finanz und Wirtschaft. Novartis-Chef Vasant Narasimhan punktet mit einem klaren Bekenntnis zum Generikahersteller Sandoz, obgleich die Herstellung von Nachahmer-Medikamenten weit weniger rentabel sei als das Geschäft mit Hightechmedizin, so das St. Galler Tagblatt.

 

Für das CEO-Image-Ranking der SonntagsZeitung wertete UNICEPTA 630 Beiträge aus, die von Januar bis Juni 2021 in schweizerischen Leitmedien sowie dem Spiegel, der FAZ, dem Handelsblatt, der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „SMI-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller SMI-CEOs (plus Schweizerische Post, SBB, Coop, Glencore und Migros) sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein globaler Anbieter für KI-basierte Media & Marketing Intelligence. Als Innovationsführer liefert UNICEPTA beste Erkenntnisse für wichtige Entscheidungen: Smart insights. Strong performance. Mit AI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Die hochwertigen Analysen und Insights dienen global agierenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Washington DC und Zürich.

 

Kontakt

UNICEPTA GmbH
Salierring 47-53
50677 Köln

Christina Westerhorstmann
Mobil: +49 173 9061 058
christina.westerhorstmann@unicepta.com