19

apr

2021

News

Bundesbahn-Chef Vincent Ducrot gewinnt erstes CEO-Image-Ranking 2021

  • Vincent Ducrot, der CEO der Schweizerischen Bundesbahnen, gewinnt das Schweizer CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung. Eine Personalbefragung untermauert seine Beliebtheit bei der Belegschaft.
  • Der scheidende Glencore-Chef Ivan Glasenberg steigert sich auf Platz zwei. Journalisten ziehen eine positive Bilanz seiner Amtszeit.
  • Severin Schwan (Roche) belegt den dritten Platz. Roche komme gut durch die Coronakrise.

Vincent Ducrot, Chef der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), gewinnt im ersten Quartal 2021 das CEO-Image-Ranking, das in der Sonntagszeitung veröffentlicht wurde. Er schafft es damit erstmals an die Spitze des Rankings, für das UNICEPTA die mediale Präsenz der CEOs aller Schweizer Unternehmen im SMI sowie von Coop, Glencore, Migros, SBB und der Schweizerischen Post analysiert hat.

Ausschlaggebend für Ducrots Spitzenposition ist vor allem eine Personalbefragung unter SBB-Mitarbeitern. Seit dem Wechsel an der Unternehmensspitze stieg das Vertrauen der Belegschaft gegenüber der Konzernleitung sprunghaft an, berichtet die Basler Zeitung. Ducrot „sei nahe bei den Leuten, was es nach der Unruhe der letzten Jahre gebraucht habe.“ Die Aargauer Zeitung ergänzt, dass es Ducort höchstselbst war, der bei den Budnesbahnen für frischen Wind gesorgt hat. „Seit er im Frühjahr 2020 den Chefposten übernommen hat, sei die Sensibilität für potenzielle Interessenkonflikte grösser“, schreibt das Blatt. Insgesamt bewertet die Presse sein erster Jahr als Bahnchef positiv.

 

Ivan Glasenberg (Glencore) erntet Lob zum Abschied, Severin Schwan (Roche) übt deutliche Kritik

Erstmals schafft es Ivan Glasenberg in die Top 10 des Image-Rankings. Noch im ersten Halbjahr 2021 wird er als CEO von Glencore das Zepter an Gary Nagle übergeben. Erste Lobeshymnen zum Abschied werden allerdings jetzt schon geschrieben. Glasenberg hinterlasse „ein aufgeräumtes Haus. Selbst im Krisenjahr 2020, in welchem die Nachfrage nach Rohstoffen zeitweise drastisch eingebrochen war, lieferte der Zuger Rohstoffkonzern ein überraschend gutes Jahresergebnis ab“, so Finanz und Wirtschaft. Der Tages-Anzeiger schreibt, dass Glasenberg das Unternehmen zum größten Rohstoffkonzern der Welt formte.

Das Siegertreppchen komplettiert Severin Schwan. Der Roche-CEO steuert sein Unternehmen bisher gut durch die Coronakrise und hält an der breiten Aufstellung als forschender Arzneimittelhersteller und Diagnostikkonzern fest. Während der Pandemie punkte er gerade durch das diversifizierte Geschäftsmodell, urteilt das Handelsblatt. Außerdem übt Schwan deutliche Kritik am Stand der Digitalisierung des Gesundheitswesens in der Schweiz und verschafft sich dadurch medial Gehör. Gerade in den Pandemiezeiten habe Roche viel investiert, um diverse Coronatests herzustellen, so das St. Galler Tagblatt.

 

Roberto Cirillo (Schweizer Post) gelingt nach einem Jahr der Wiedereinstig in die Top 10

Nestlé-Chef Ulf Mark Schneider verteidigt den vierten Platz, den er bereits im Jahresranking 2020 belegte. Das Wall Street Journal urteilt, dass Schneider den Konzern erfolgreich umgestaltet habe, seit er 2017 das Ruder übernahm. Außerdem sei es ihm gelungen, „den Konzern ertrags- und wachstumsstärker zu machen“, ergänzt die Frankfurter Allgemeine Zeitung.

Auf Platz fünf folgt Fabrice Zumbrunnen, CEO von Migros. Der Tages-Anzeiger goutiert seine Führungsqualitäten. So „konnte die Migros den Umsatz 2020 um über 4 Prozent auf 29,9 Milliarden Franken steigern“, trotz großer Umsatzeinbußen im Reise- und Gastronomiegeschäft. Darüber hinaus verspricht Zumbrunnen weitere Preissenkungen für die Kunden, wie Blick berichtet.

Den sechsten Platz teilen sich Mario Greco (Zurich Insurance) und Jan Jenisch (LafargeHolcim), Platz acht belegt Joos Sutter (Coop). Den Abschluss des Rankings bildet eine weitere Doppelplatzierung: Björn Rosengren (ABB) und Roberto Cirillo (Schweizer Post) erreichen Rang neun. Letzterem gelingt nach einem Jahr der Wiedereinstieg ins Image-Ranking. Der Tages-Anzeiger zieht eine erste, vorsichtige Bilanz von Cirillos bisheriger Amtszeit. Unter ihm „hat sich die Post eine neue Strategie gegeben. Geschäftsbereiche wurden zusammengelegt, Investitionen in Aussicht gestellt. Die Strategie beinhaltet auch eine gewichtige Änderung mit Symbolkraft: Der jahrelange Abbau bei den Poststellen soll gestoppt werden.“

 

Für das CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung wertete UNICEPTA 293 Beiträge aus, die von Januar bis März 2021 in schweizerischen Leitmedien sowie dem Spiegel, der FAZ, dem Handelsblatt, der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „SMI-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller SMI-CEOs (plus Schweizerische Post, SBB, Coop, Glencore und Migros) sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein globaler Anbieter für Media & Data Intelligence mit Schwerpunkt auf Analytics & Insights, Media Monitoring sowie digitales Informationsmanagement. Als Innovationsführer liefert UNICEPTA beste Erkenntnisse für wichtige Entscheidungen: Smart insights. Strong performance. Mit AI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Die hochwertigen Analysen und Insights dienen global agierenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Washington DC und Zürich. 

 

Kontakt

UNICEPTA GmbH
Salierring 47-53
50677 Köln

Christina Westerhorstmann
Mobil: +49 173 9061 058
christina.westerhorstmann@unicepta.com