19

okt

2020

News

Björn Rosengren (ABB) und Albert M. Baehny (Lonza) sind die CEOs mit dem besten Image

  • Björn Rosengren (ABB) verteidigt auch im dritten Quartal 2020 den Spitzenplatz im Schweizer CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung. Ebenfalls auf Platz eins klettert Albert M. Baehny, Interimschef bei Lonza.
  • Jan Jenisch (LafargeHolcim) komplettiert das Siegertreppchen. Migros-Chef Fabrice Zumbrunnen gelingt der Neueinstieg in die Top 10.
  • Für das Ranking hat das Media-Intelligence-Unternehmen UNICEPTA die mediale Präsenz der CEOs aller Schweizer Unternehmen im SIM sowie von Coop, Glencore, Migros, SBB und der Schweizerischen Post analysiert.

Das Schweizer CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung wird im dritten Quartal 2020 erstmals von einer Doppelspitze angeführt: Björn Rosengren (ABB) und Albert M. Baehny (Lonza) stehen punktgleich auf Platz eins.

Rosengren verteidigt damit im dritten Mal in Folge seine Spitzenposition. Das Handelsblatt erkennt bei ABB unter der Führung Rosengrens eine Trendwende nach der Corona-Krise. Die Neue Zürcher Zeitung urteilt, die Firma habe „ihre Kosten im Griff, was auch das Verdienst des neuen Konzernchefs Björn Rosengren ist“. Der Schwede achte streng darauf, „dass Einsparungen, wo immer sie sich kurzfristig realisieren lassen, umgesetzt werden“.

Den ersten Platz im Image-Ranking teilt sich Rosengren mit Lonza-Interimschef Albert M. Baehny, der im November den Staffelstab an Pierre-Alain Ruffieux übergibt. Baehny wird Führungs- und Managementstärke attestiert, er habe „viel Erfahrung in Kosteneffizienz und Marketing“, so Finanz und Wirtschaft. Der Tages-Anzeiger betont, dass Baehny inmitten der Corona-Pandemie einen Vertrag mit der US-Biotechfirma Moderna an Land gezogen habe: „In den nächsten zehn Jahren stellt Lonza den Wirkstoff für deren vielversprechende Corona-Impfung her.“

Jan Jenisch führt LafargeHolcim sicher durch die Krise

Erneut in die Top 3 schafft es Jan Jenisch (LafargeHolcim). „Die Halbjahreszahlen waren besser als wir und der Markt erwartet hatten. Unsere Auftragsbücher sind gut gefüllt und wir erwarten neue Infrastrukturprojekte der Regierung“, zitiert L’Agefi einen optimistischen CEO. Finanz und Wirtschaft findet, das Unternehmen sei strategisch auf Kurs: „Als Jan Jenisch im Oktober 2017 als CEO antrat, legte er den Schalter um: Der Fokus liegt seither wieder auf Wachstum.“

Platz vier im Image-Ranking belegt Ulf Mark Schneider. Dem Nestlé-Chef seien „in den vergangenen Jahren einige wertschaffende Transaktionen gelungen“, befindet Finanz und Wirtschaft. Er sei ein „leiser Aufräumer“, titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Thomas Gottstein (Credit Suisse) folgt auf dem fünften Rang. Er sei ein „erfahrener Investmentbanker“ und gebe sich volksnah, so die Sonntagszeitung. Zudem sammelte er laut Neuer Zürcher Zeitung Sympathiepunkte durch schnelle Covid-19-Kredite für KMU.

Novartis-CEO prescht bei Homeoffice vor, Migros-Chef steigt in Top 10 auf

Vasant Narasimhan verteidigt seinen sechsten Platz. Der Novartis-Chef sei in Sachen Homeoffice vorgeprescht. Im Zuge der als „Unboss“ betitelten neuen Firmenkultur „werden Hierarchien abgebaut und den Mitarbeitern mehr Verantwortung übertragen. Der Pharmakonzern soll so agiler und flexibler werden“, wie die Luzerner Zeitung berichtet. Narasimhan punktet auch mit der Ankündigung, trotz Corona-Krise das Personal des Unternehmens nicht zu reduzieren.

Auf den weiteren Plätzen folgen Sergio Ermotti (UBS, Platz sieben) sowie Vincent Ducrot (SBB) und Severin Schwan (Roche), die sich den achten Platz teilen. Fabrice Zumbrunnen (Migros) schafft den Neueinstieg ins Ranking und schließt die Top 10 damit ab. Der Manager rechnet trotz Krise mit einem besseren Jahresergebnis für das Detailhandelsunternehmen als zunächst prognostiziert. Laut NZZ am Sonntag agiert Zumbrunnen außerdem zunehmend präsenter und tritt öffentlich mehr in Erscheinung, nachdem er „zuvor eher blass geblieben war“.

Für das CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung wertete UNICEPTA 2.004 Beiträge aus, die von Januar bis September 2020 in schweizerischen Leitmedien sowie dem Spiegel, der FAZ, dem Handelsblatt, der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „SIM-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller SIM-CEOs (plus Schweizerische Post, SBB, Coop, Glencore und Migros) sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein globaler Anbieter für Media & Data Intelligence mit Schwerpunkt auf Analytics & Insights, Media Monitoring sowie digitales Informationsmanagement. Als Innovationsführer liefert UNICEPTA beste Erkenntnisse für wichtige Entscheidungen: Smart insights. Strong performance. Mit AI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Die hochwertigen Analysen und Insights dienen global agierenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Washington DC und Zürich. 

 

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