18

juli

2021

News

Belén Garijo (Merck), erste alleinige Chefin eines DAX-Konzerns, gewinnt CEO-Image-Ranking

  • Viel Bewegung im neuen CEO-Image-Ranking nach dem zweiten Quartal 2021: Frisch im Amt punktet Belén Garijo, neue Vorstandsvorsitzende von Merck, mit ihrer Kompetenz und erklimmt das Siegertreppchen der Top 10. Im Konzern habe sie sich unentbehrlich gemacht.
  • Christian Sewing (Deutsche Bank) und Theodor Weimer (Deutsche Börse) folgen auf den Plätzen zwei und drei.
  • Dem neuen E.ON-Chef Leonhard Birnbaum gelingt auf Anhieb der Einstieg ins Ranking auf Platz neun. Der Kurs des Unternehmens steigt.

Die neue Vorstandsvorsitzende von Merck, Belén Garijo, gewinnt das CEO-Image-Ranking der DAX-30 von UNICEPTA zur Halbzeit. Die Spanierin ist die erste Frau, die alleinig einem DAX-30-Konzern vorsteht – und das, „weil sie bestimmt die Beste auf ihrem Gebiet ist. So einfach sollte es sein“, urteilt Capital. Zum 1. Mai 2021 folgte Garijo auf Stefan Oschmann, der das Unternehmen planmäßig nach zehn Jahren verließ. Die Spitzenmanagerin profitiert dabei von ihrer positiven Reputation, die sie sich in den Jahren zuvor bei Merck aufgebaut hatte. Sie habe dazu beigetragen, die Pharmagruppe zu sanieren, und sich so „in Darmstadt unentbehrlich gemacht“, schreibt das Handelsblatt. Garijo rechne für Merck mit einem Umsatzplus von sechs bis elf Prozent, so das Blatt weiter.

Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing folgt im Ranking der CEOs mit dem besten Image auf dem zweiten Platz und wird von den Medien mit Lob nahezu überschüttet. Die Vertragsverlängerung für weitere fünf Jahre und sein neuer Posten als Präsident des Bankenverbandes sind nur zwei Punkte, die das Image des Managers treiben. Einst als Notlösung angesehen, gelte Sewing heute als Glücksgriff, so die WirtschaftsWoche. „So viel Lob ist die Deutsche Bank seit vielen Jahren nicht mehr gewohnt“, findet auch das Handelslatt. Mit deutlich besser als erwarteten Zahlen komme der CEO seinen Sanierungszielen einen wichtigen Schritt näher. Und die Welt bilanziert: „Sewing hat nicht nur das Vertrauen der Investoren wiedergewonnen, auch das oberste Kontrollgremium stärkt ihm den Rücken.“

 

Weimer (Deutsche Börse) als Favorit für Aufsichtsratsvorsitz, Klein (SAP) feiert Großauftrag

Das Siegertreppchen komplettiert Theodor Weimer. Der Name des Deutsche-Börse-CEOs wird vor allem bei der Diskussion um die Nachfolge von Paul Achleitner als Aufsichtsratsvorsitzender der Deutschen Bank immer wieder in den Ring geworfen – wenngleich Weimer signalisierte, seinen Vertrag bei der Börse bis 2024 erfüllen zu wollen. Dennoch: Für das Handelsblatt ist Weimer „erfahren und kompetent genug“, den Posten zu übernehmen. Auch die WirtschaftsWoche schreibt: „Der Chef der Deutschen Börse gilt bei Investoren und innerhalb des Aufsichtsrats als idealer Kandidat.“

Christian Klein von SAP belegt den vierten Platz im Image-Ranking und kann sich über einen neuen Großauftrag freuen. „Seine Firma hat Google als neuen großen Kunden für seine Buchhaltungs-Software gewonnen. Für Klein ist es ein Prestige-Erfolg im Wettbewerb mit dem Erzrivalen Oracle, bei dem Google zuvor Kunde war“, so die Süddeutsche Zeitung. Henkel-Chef Carsten Knobel, neu im Ranking auf Platz fünf, punktet vor allem mit seinen Nachhaltigkeitsplänen. Er will „bis 2025 alle Verpackungen im Konzern recyclebar machen“, so die Welt am Sonntag.

 

Drei Neueinsteiger bilden den Abschluss der Top 10

Auf den weiteren Plätzen folgen Joachim Wenning (Munich Re, Platz sechs) und Oliver Bäte (Allianz, Platz sieben). Mit Klimaschutz punktet auch ein weiterer Neueinsteiger: Martin Brudermüller (BASF, Platz acht) „war einer der ersten Topmanager, die sich öffentlich für eine Klimawende einsetzten und die Nähe zu den Grünen nicht scheuten“, schreibt Der Spiegel.

Auf Anhieb gelingt Leonhard Birnbaum (E.ON, Platz neun) der Einzug in die Top 10 des Image-Rankings. Kurz nachdem er den Posten als CEO von E.ON antrat, stieg der Kurs des Unternehmens spürbar. „Offenbar weckt der Wechsel zu Birnbaum bei den Aktionären große Hoffnungen“, mutmaßt das Handelsblatt.

Komplettiert wird die Top 10 durch einen weiteren Neueinsteiger. Daimler-Chef Ola Källenius punktet mit seiner konsequenten Fokussierung auf nachhaltige Luxusautos und überrascht „mit schnellen Sparerfolgen und stattlichen Gewinnen“, so das Handelsblatt. Anerkennung gibt es dafür auch von den Investoren: sie „loben und preisen das Team Källenius für einen Superjob“, berichtet die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung. „Källenius jedenfalls sitzt heute so fest im Sattel, wie man in diesen unruhigen Zeiten nur sitzen kann.“

 

Für das CEO-Ranking wertete UNICEPTA rund 8.450 Beiträge aus, die von Januar bis Juni 2021 in deutschen Leitmedien sowie der New York Times, dem Wall Street Journal, dem Economist, der Financial Times und der Neuen Zürcher Zeitung erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „DAX-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Marketing Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller DAX-Konzerne und ihrer CEOs sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein globaler Anbieter für KI-basierte Media & Marketing Intelligence. Als Innovationsführer liefert UNICEPTA beste Erkenntnisse für wichtige Entscheidungen: Smart insights. Strong performance. Mit AI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Die hochwertigen Analysen und Insights dienen global agierenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Washington DC und Zürich.

 

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