13

juli

2020

News

ABB-Chef Björn Rosengren verteidigt ersten Platz im Schweizer CEO-Image-Ranking

  • Björn Rosengren (ABB) führt auch nach dem zweiten Quartal 2020 das Schweizer CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung an. Sein Erfolgsrezept als Konzernchef steht im Mittelpunkt der Berichterstattung
  • Jan Jenisch (LafargeHolcim) und Albert M. Baehny (Lonza) weiterhin auf den Plätzen zwei und drei. Joos Sutter (Coop) und Vincent Ducrot (SBB) schaffen den Sprung in die Top 10
  • Für das Ranking hat das Media-Intelligence-Unternehmen UNICEPTA die mediale Präsenz der CEOs aller Schweizer Unternehmen im SIM sowie von Coop, Glencore, Migros, SBB und der Schweizerischen Post analysiert

Im Schweizer CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung konnten die Spitzenmanager aus der Top 3 des ersten Quartals 2020 an ihren medial erfolgreichen Start zu Jahresbeginn anknüpfen und ihre Positionen verteidigen. Das Ranking, das auf einer Analyse des Media-Intelligence-Unternehmens UNICEPTA basiert, wird weiterhin von Björn Rosengren, Vorsitzender der Konzernleitung bei ABB, angeführt. Die Präsentation seines „Erfolgsrezeptes“ für die Zukunft des Energie- und Automatisierungstechnikkonzerns wurde von der Sonntagszeitung als „bewährt“ goutiert. Seinen frühen Vorstoß, im Zuge der Covid-19-Pandemie auf ein Zehntel seines Fixgehalts zu verzichten, thematisiert die Finanz und Wirtschaft. Das Blatt hebt außerdem hervor, dass  Rosengren die umfassende Transformation und Dezentralisierung, der sich ABB seit Ende 2018 verschrieben hat, weiter vorantreibe – ungeachtet der Corona-Auswirkungen.

Jan Jenisch (LafargeHolcim) „mistet aus“, Albert M. Baehny (Lonza) investiert deutlich

Den zweiten Platz des Image-Rankings verteidigt Jan Jenisch (LafargeHolcim). Seit er das Ruder übernommen hat, habe er „das Unternehmen gründlich ausgemistet“, schreibt die Sonntagszeitung. So habe der Baustoffhersteller „erstmals seit Jahren die Kapitalkosten verdient“. Außerdem wird sein Management während der Covid-19-Pandemie gelobt. Am Standort China arbeiten die Fabriken wieder mit voller Kapazität. Laut Finanz und Wirtschaft sei Jenisch „voller Zuversicht“, das Blatt zitiert seine optimistische Prognose, „dass die Erholung im Rest der Welt gleich schnell verläuft.“

Auch auf dem dritten Platz gibt es zur Halbzeit des Rankings keine Veränderung. Albert M. Baehny, der den Pharmakonzern Lonza noch bis Ende Oktober als Interim-CEO leitet, wird vor allem durch seine hohen Investitionsvorhaben medial sichtbar. Er möchte Millionen für „die Produktion einer vielversprechenden Impfung gegen Corona“ bereitstellen, so der Tages-Anzeiger. Die Basler Zeitung zitiert Baehny, dass dieses Vorhaben „so schnell wie möglich“ umgesetzt werden solle, um „Millionen von Leben zu retten“. Mit der Ernennung Pierre-Alain Ruffieux‘ als neuer Lonza-CEO ab November 2020 heben einige Journalisten auch Baehnys Sonderrolle hervor. Er habe unerwartet die Konzernleitung übernehmen müssen und könne sich nun bald wieder „voll seinem Amt als Verwaltungsratspräsident widmen“, so die NZZ am Sonntag.

Credit Suisse- und Nestlé-Chefs bewähren sich in der Corona-Krise

Thomas Gottstein (Credit Suisse) verbessert sich im CEO-Image-Ranking um drei Plätze und belegt nach dem zweiten Quartal 2020 den vierten Rang. Die NZZ urteilt, dass er die Corona-Krise bisher gut gemeistert habe – was umso bemerkenswerter sei, „als er nach seinem Amtsantritt Mitte Februar nur knapp einen Monat Zeit hatte, um ‚seine‘ Bank im Ausland kennenzulernen, Kunden zu besuchen und Aktionäre zu treffen.“ Die NZZ am Sonntag schreibt, dass Gottstein „die Auswüchse der Ära Thiam, die am Paradeplatz für ein Erdbeben gesorgt hatten“, langsam vergessen mache. So könne die Credit Suisse „wieder als Teil der Schweizer Wirtschaft wahrgenommen“ werden.

Nestlé-CEO Ulf Mark Schneider ernetet während der Covid-19-Pandemie ebenfalls Lorbeeren und steigt vom sechsten auf den fünften Platz auf. Seine neue Strategie bewähre sich „und der Ausblick bleibt optimistisch“, schreibt die NZZ. L’Agefi ergänzt: Schneider „verfügt über einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil und eine ausgezeichnete finanzielle Flexibilität.“

Auf den weiteren Plätzen im CEO-Image-Ranking folgen nach dem zweiten Quartal 2020 Vasant Narasimhan (Novartis, Platz sechs), Patrick Frost (Swiss Life, Platz sieben) und Sergio Ermotti (UBS, Platz acht). Den neunten Platz teilen sich Severin Schwan (Roche) und Joos Sutter (Coop), der neu in die Top 10 einsteigt. Den Direkteinstieg auf dem zehnten Platz schafft Vincent Ducrot, der erst im April den CEO-Posten bei der Schweizerischen Bundesbahn übernommen hat.

Für das CEO-Image-Ranking der Sonntagszeitung wertete UNICEPTA 1.747 Beiträge aus, die von Januar bis Juni 2020 in schweizerischen Leitmedien sowie dem Spiegel, der FAZ, dem Handelsblatt, der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „SIM-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller SIM-CEOs (plus Schweizerische Post, SBB, Coop, Glencore und Migros) sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

UNICEPTA ist ein globaler Anbieter für Media & Data Intelligence mit Schwerpunkt auf Analytics & Insights, Media Monitoring sowie digitales Informationsmanagement. Als Innovationsführer liefert UNICEPTA beste Erkenntnisse für wichtige Entscheidungen: Smart insights. Strong performance. Mit AI-getriebener Technologie und über 450 Analyse- und Monitoring-Experten analysiert UNICEPTA weltweit verfügbare Inhalte aus Social, Online, Print, TV und Rundfunk sowie zahlreichen anderen Datenquellen – in Echtzeit und zu jedem anderen gewünschten Zeitpunkt. Die hochwertigen Analysen und Insights dienen global agierenden Unternehmen und Organisationen als Basis für Entscheidungen der Unternehmensführung sowie in Kommunikation und Marketing. Die Büros von UNICEPTA befinden sich in Berlin, Köln (Zentrale), Krakau, London, Shanghai, Washington DC und Zürich. 

 

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