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jan

2022

News

Bundesbahn-Chef Vincent Ducrot gewinnt CEO-Image-Ranking zum dritten Mal in Folge

  • Björn Rosengren, Vorstandsvorsitzender von ABB, gelingt im letzten Quartal 2021 der Sprung auf den Spitzenplatz im CEO-Image-Ranking. Die guten Zahlen sprechen für die vollzogenen Umstrukturierungen im Konzern.
  • Vincent Ducrot, CEO der Schweizerischen Bundesbahnen, schließt das Jahr auf dem zweiten Platz ab. Sein Ziel, die Bahn pünktlicher werden zu lassen, hat er erreicht. Nestlé-Chef Ulf Mark Schneider punktet mit dem erfolgreichen Umbau seines Unternehmens und komplettiert die Top 3.
  • Neu im Ranking platziert sich Thomas Hasler von Sika. Er führte die größte Übernahme der Firmengeschichte zum Abschluss.

Quasi auf den letzten Metern legt ABB-Chef Björn Rosengren einen Schlusssprint hin und erklimmt den Spitzenplatz im CEO-Image-Ranking, das in der SonntagsZeitung veröffentlicht wurde. Für die Liste hat UNICEPTA die mediale Präsenz der CEOs aller Schweizer Unternehmen im SMI sowie von Coop, Glencore, Migros, SBB und der Schweizerischen Post analysiert. Rosengren hat maßgeblich zur gestiegenen Reputation von ABB beigetragen. Als „Meister der Finanzkommunikation“ betitelt ihn die Neue Luzerner Zeitung. Seit er in Zürich das Konzern-Steuer übernommen habe, sei der Kurs der Aktien um mehr als 50 Prozent gestiegen. ABB mache „in allen Bereichen wieder vorwärts“, jubiliert der Blick. Die bereits von seinen Vorgängern eingeleitete Dezentralisierung setzte Rosengren konsequent um. „Der etwas schwerfällig gewordene Traditionskonzern wurde durchgerüttelt“, schreibt die Neue Zürcher Zeitung. Eine durchweg positive Bilanz also – die die Frankfurter Allgemeine Zeitung angesichts seiner beruflichen Vergangenheit wenig überrascht: „Rosengren hatte sich durch die erfolgreichen Umbauarbeiten bei Sandvik sowie zuvor bei Wärtisilä und Atlas Copco für die Aufgabe in Zürich empfohlen.“

 

Dauersieger Ducrot (SBB) rutscht auf Platz zwei, Schneider (Nestlé) punktet mit Konzernumbau

Ranking-Dauersieger Vincent Ducrot, CEO der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB), musste den Spitzenplatz nach drei Quartalen in Folge räumen. Er belegt – denkbar knapp hinter Rosengren – den zweiten Platz. Immer noch profitiert er von den positiven Ergebnissen einer Personalumfrage. Das Vertrauen der Mitarbeitenden in die Konzernleitung wuchs enorm, die Kommunikation der Chefs werde als klarer und verständlicher bewertet, fasst der Blick zusammen. Eines der wichtigsten Ziele Ducrots nach Amtsantritt: die Pünktlichkeit der Bahnen. „90,5 Prozent aller Züge sollen mit weniger als drei Minuten Verspätung am Zielort ankommen. In Ducrots erstem Jahr waren die SBB darin erfolgreich“, bilanziert die SonntagsZeitung. Im traditionell pünktlicheren Regionalverkehr sei dies sogar schon früher der Fall gewesen.

Ulf Mark Schneider macht einen Platz gut und komplettiert nun das Siegertreppchen auf Rang drei. Der Nestlé-Chef hat sich einen umfangreichen Umbau des weltgrößten Nahrungsmittelkonzerns auf die Fahne geschrieben. „Wenig attraktive Bereiche wie das US-Geschäft mit Mineralwasser stiess er ab, bei Produkten mit Potenzial – etwa Kaffee – baute er aus“, berichtet die NZZ am Sonntag. Damit einher ging ein stärkerer Fokus auf Megatrends wie gesunde Ernährung. Die Bilanz der NZZ am Sonntag: „Diese Strategie zahlt sich nun aus.“

 

Cirillo (Schweizer Post) und Hasler (Sika) positionieren sich mit Firmenübernahmen

Ebenfalls einen Rang besser als im vergangenen Quartal platziert sich Roberto Cirillo, CEO der Schweizer Post. Für die Basler Zeitung ist seine Strategie klar: „Er will wachsen mit der Post.“ Und für dieses Ziel scheint Cirillo viel Geld in die Hand zu nehmen. „Allein 2021 plante das Unternehmen, 230 Millionen Franken für Firmenkäufe auszugeben.“ Nicht ganz unumstritten, schließlich dränge das Staatsunternehmen mit so mancher Übernahme in neue Geschäftsfelder vor. Manche Medien betonen aber auch die Wachstumsperspektiven für die Post, die sich aus dieser Strategie ergeben.

Den Abschluss des Jahresrankings 2021 bildet eine Doppelplatzierung auf Rang fünf. Zurich-CEO Mario Greco möchte weiterhin jährlich rund 75 Prozent des Gewinns ausschütten. Das Ergebnis, „auf das sich die Quote bezieht, steigt nach Grecos Ambitionen jährlich durchschnittlich 5 Prozent oder mehr“, schreibt Finanz und Wirtschaft. Grecos Finanzziele, die er auf der Analystenkonferenz vorstellte, beschreibt das Blatt als „solide, aber nicht mitreissend.“ Erstmals im Ranking vertreten ist Thomas Hasler, der die Geschicke von Sika seit Mai 2021 leitet. Das Unternehmen der Spezialitätenchemie kaufte für 5,5 Milliarden Franken MBCC, das ehemalige Bauchemiegeschäft der BASF. „Mit der grössten Übernahme in der Unternehmensgeschichte wächst der Konzern aus der Innerschweiz um 130 Produktionsstätten in mehr als 60 Ländern“, so die SonntagsZeitung. Wichtig sei Hasler dabei vor allem der Aspekt der Nachhaltigkeit. „Mit dem kombinierten Portfolio werde nachhaltiges Bauen möglich“, zitiert ihn Finanz und Wirtschaft.

 

Für das CEO-Image-Ranking der SonntagsZeitung wertete UNICEPTA 1.314 Beiträge aus, die von Januar bis Dezember 2021 in schweizerischen Leitmedien sowie dem Spiegel, der FAZ, dem Handelsblatt, der New York Times, dem Wall Street Journal und dem Economist erschienen sind. Das Ranking basiert auf Ergebnissen aus dem UNICEPTA „SMI-Benchmark“. Mit diesem erfasst der Anbieter für Media & Data Intelligence kontinuierlich die mediale Präsenz aller SMI-CEOs (plus Schweizerische Post, SBB, Coop, Glencore und Migros) sowie die Tonalität der Medien-Berichterstattung.

Über UNICEPTA

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