Social First!

So bekommen Sie Anschluss an den Social Buzz – und damit zu Ihren Stakeholdern und Kunden

Die Covid-Pandemie hat Social Media weiteren Schub gegeben. Fast die Hälfte der Weltbevölkerung ist inzwischen in sozialen Medien aktiv. Im Durchschnitt verbringt jeder der 3,8 Mrd. Nutzer täglich 2,5 Stunden bei Facebook, Twitter, YouTube & Co.

    Nicht nur der Austausch unter Peers steht im Fokus. Soziale Medien haben sich auch zu einer zentralen Nachrichtenquelle entwickelt. Laut Reuters Digital News Report stieg der Anteil im letzten Jahr auf 37 Prozent an. Social Media ist erwachsen geworden, so wie die erste Generation der Digital Natives.

    Für Kommunikatoren und Marketers verändert das die Art und Weise, wie Kampagnen und Maßnahmen effektiv ausgerichtet und ausgespielt werden. Social First wird zum neuen Credo.

    • Für Kommunikatoren steht die Unternehmensreputation und zielgerichtete Positionierung zu strategischen Themen im Vordergrund – mit dem Ziel, die license to operate zu erhöhen.
    • Für Marketers geht es um die Customer Experience. Die sozialen Medien eignen sich als Plattform für kurzfristige Performance-Marketing-Aktionen, die auf den ROI einzahlen. Und für digitale Erlebnisse der Zielgruppen, was langfristig die Loyalität der Kunden stärkt.  

    Den Nutzen aus Investitionen in Kommunikation und Marketing maximieren

    Wer Social Media professionell nutzen will, braucht mehr als die gängigen Metriken zu eigenen Posts und Follower-Wachstum.

    Verbraucher messen Unternehmen an ihren Produkt- und Markenversprechen und ihrer Haltung zu den großen gesellschaftlichen Debatten. Meinungen und Erfahrungen werden mit Freunden, Kollegen und der breiten Öffentlichkeit geteilt. Und das beeinflusst Kaufentscheidungen.

    Ein genaues Verständnis darüber, was in sozialen Netzwerken besprochen wird und welche Stakeholder-Gruppen sich wie zu welchen Themen äußern, ist die Grundlage für jede Social-Media-Strategie und deren erfolgreicher Umsetzung. Los geht es beim richtigen Kanal-Mix. Auf welchen Kanälen sind die relevanten Zielgruppen aktiv? Und wer darüber hinaus? Weiter geht es bei der Entwicklung von Botschaften, Themen und Content. Wie erreiche ich die Zielgruppen? Welche Botschaften kommen an? Wer kommuniziert ebenfalls dazu? Wer sind bedeutende Influencer? Datengestützte Insights liefern eine Outside-In-Perspektive, sodass Content passgenau erstellt und effektiv ausgespielt werden kann.

     

    Social Listening und Social Analytics werden zu Kernfähigkeiten, auf die keine Kommunikations- oder Marketingabteilung verzichten kann. Schon allein die Masse der veröffentlichten Inhalte im digitalen Raum lässt sich sonst nicht überblicken. 50.000 Inhalte aus über 460 Millionen Quellen werden vom Social-Intelligence-Unternehmen Ubermetrics verarbeitet – pro Minute.

    Beispiel: Starbucks

    Wer auf den digitalen Buzz nicht hört oder Insights falsch einordnet und interpretiert, kann schnell in eine Reputationsfalle tappen. So wie Starbucks. Als es nach dem gewaltsamen Tod von George Floyd in den Vereinigten Staaten zu massiven Protesten gegen Rassismus kam, stellte „Black Lives Matter“ in der medialen Aufmerksamkeit sogar die Corona-Pandemie, das alles dominierende Thema 2020, in den Schatten.

    Nach einer Analyse von UNICEPTA erreichte Starbucks mit Abstand die größte Aufmerksamkeit in sozialen und Online-Medien. Die Kaffee-Kette hatte seinen Store-Mitarbeitern untersagt, sich über ihre Kleidung mit der Black-Lives-Matter-Bewegung zu solidarisieren. Unter dem Hashtag #BoycottStarbucks ging das Thema viral. Das Starbucks-Management korrigierte seine Entscheidung zwar einige Tage später. Aber zu spät. 55 Prozent der veröffentlichten Medieninhalte hatten eine negative Tonalität. Das Beispiel zeigt, wie schnell politische und gesellschaftliche Themen auch die Unternehmens- und Markenwelt treffen können. Und wie wichtig es ist, den Social Buzz im Blick zu haben. 

    Besser machte es zu einem späteren Zeitpunkt der US-amerikanische Lebensmittelkonzern Mars Inc., der mit seiner Marke Uncle Ben’s ebenfalls Rassismus-Vorwürfen ausgesetzt war. Das Re-Branding zu Ben’s Original nutzte der Konzern jedoch geschickt für einen Imagewandel und um seine Reputation zu stärken.

    KI-gestützte Intelligence in Echtzeit

    Social Listening und Social Analytics können helfen, die Bedeutung und Entwicklung aktueller Debatten schnell einzuschätzen und zu interpretieren. Durch KI-gestützte Sentiment-Analysen kann die Stimmung zu einem Thema automatisiert und in Echtzeit eingefangen werden. Auch im Hinblick auf langfristige Strategien zur Entwicklung und Positionierung von Marken, Unternehmen und Produkten sind diese Fähigkeiten essenziell.

    Ebenso lassen sich Meinungen und Erfahrungen von Kunden oder Serviceprobleme aufspüren. Bei anstehenden Kampagnen, Produktvorstellungen oder Events bietet Social Analytics die Möglichkeit, in Echtzeit an Nutzererfahrungen teilzuhaben, um Erkenntnisse zur Steuerung und Optimierung von Kommunikations- und Marketingaktivitäten zu gewinnen.

    Neben einer professionell aufgesetzten Analyse entlang der spezifischen Fragestellungen kommt der Aufbereitung der Daten und Insights eine immer größere Bedeutung zu. Operative Einheiten benötigen ein anderes Reporting als die C-Suite.

    Mit der OpenMIND Plattform und Brandspaces bietet UNICEPTA neben klassischen Reports auch speziell konfigurierte Dashboards. Alle Daten, KPIs und Insights können hier kanal- und themenübergreifend visuell eingängig aufbereitet dargestellt werden. Auch ohne spezielles Analyse-Know-how können Kommunikations- und Marketingteams die Ergebnisse so direkt in ihre tägliche Arbeit einfließen lassen. 

    Anwendungsgebiete für Social Listening und Analytics

    • Performance-Messung in owned und earned media: Wie gut dringt man mit eigenem Content durch? Wie hoch ist der Wirkungsgrad – auch im Vergleich zwischen Regionen oder mit Peers? Wie stark zahlen die Social-Media-Aktivitäten auf die Unternehmensziele ein?
    • Trenderkennung: Welche Trends gibt es in Bezug auf Themen, Marken und Produkte?
    • Wettbewerbsanalyse: Wie positionieren sich andere Marktteilnehmer? Mit welchen Themen können sie punkten?
    • Stakeholder-Analyse: Welche Stakeholder-Gruppen sind auf welchen Social-Media-Kanälen aktiv? Was sind ihre Argumente und Positionen? Welchen Impact haben sie bei den relevanten Themen?
    • Customer Loyalty: Wie entwickelt sich der Kundenbedarf? Welche Erwartungen gibt es?
    • Markensteuerung: Wie wird die Marke wahrgenommen? Mit welchen Themen und Akteuren wird sie in Verbindung gebracht?
    • Produktentwicklung: Wie können neue Produkte und Services entwickelt werden? Welchen Ruf haben bestimmte Produkte und Dienstleistungen bei Verbrauchern?
    • Themenanalyse: Wie werden Themen diskutiert und rezipiert?
    • Event- und Sponsoring-Analyse: Welches Event und welche Sponsoring-Partner passen am besten zu den Marketingzielen?
    • Kanalanalyse: Welche Maßnahmen und Kanäle sind besonders effektiv? Wie werden diese von Wettbewerbern genutzt?

    Sie möchten mehr über unsere Services im Bereich Social Listening und Social Analytics erfahren? Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf.

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